Roque Faro el Tablado, der windige!

ist der erste Ausgangspunkt. Ob es wirklich gut geht, wissen wir noch nicht, es hat scheinbar einen starken Wind aus Nord und in die Richtung fahren wir gerade.

So sitzen wir, zwei fliegende Biker mit ihren Kollegen und mit Stefan unserem erfahrenen Guide im Taxi, alle quassel wilde Theorien zum Wind und haben eh keinen Tau wie es wirklich ist ;-). Wir lassen uns mal überraschen, wie das Windsystem hier tickt. In Puerto Naos unser Homebase, das liegt im Osten der Insel, hatten wir Absturm aus West, sodass sich ablandig die Schaumkronen am Wasser kräuselten. Werte der Bergstation Roque mit 60kmh Wind aus West 😉 es wird spannend!

Bevor wir zum Einstieg des Trails gelangten, führte die Straße entlang an gelber, rotbrauner Erde, Schlacke und hartem Fels. Teilweise waren noch Kamine erkennbar, welche ströme von Magma transportierten. Völlig verschiedene Materialien auf so kurzer Strecke zeigte die brodelnde Gewalt der Mutter Erde. Sehr eindrucksvoll!

Am Einstieg hat uns der Wind mit kräftigen Böhen erwartet und es war kühl genug sich im Windschatten des Busses anzuziehen.
Der Trail begann sportlich verblockt mit losem leichten faustgroßen Lavasteinen gespickt. Wir waren bereits nach wenigen Metern auf Betriebstemperatur 😉 und konnten uns zügig den Weg in die Pinienwälder bahnen. Dabei widmete ich mich ausgiebig meiner Linksschwäche im versetzten Hinterrad, was sich am Ende des zweiten Trails bezahlt machte.

Je weiter wir nach unten kamen, wurde die Vegetation wieder üppiger, der Boden färbte sich auf fruchtbares Rotbraun. Zahlreiche Orangenbäume säumten den Weg und eine kurze Pause wurde dazu genützt, Orangen direkt vom Baum zu pflücken und zu essen. Fuer mich zum ersten Mal in meinem Leben, einfach wunderschön!!

Bevor es nun zum letzen Trail von El Pilar in die Richtung Baranco geht, werden wir uns nun noch verköstigen und staerken! Schnell fanden wir eine Tanke in der Mitte von nirgendwo, an der wir uns mit Tapas, Broten und kühlen Getränken versorgten.
Rasch Aufsitzen war nach der Pause angesagt und die meisten von uns nutzten den Shuttle nach El Pilar zu einem kleinen Nickerchen. Endlich angekommen rein in den Trail, der wieder verblockt Passagen und Steinerumpeln bot. Ein Genuss! Ich lass mich extra zurückfallen, damit ich meine Mitte und so eine freie flowige  Linie finden kann.

Etwas abrupt gestopt durch zahlreiche abgebrochene Bäume die säumten unserem Weg säumten, weil Ihnen der Sturm arg  zugesetzt hat ;-(  Warscheinlich lag es daran, das die Winde aus einer unüblichen Richtung kamen, so Stefan.
Der letzte Teil des Trails war abgefahren, steile Treppenabsätze gefolgt von langen Rubbeltraversen, die wieder ins steilen Spitzkehren endeten. Wer darüber hinaus fährt fällt tief 😉 so ging es ca 500 Hm bis runter auf Baranco, wo uns Salvio mit dem Shuttle bereits erwartete. Wir waren schnell am Treffpunkt wunderte sich Salvio und der Durst ließ uns auch schnell wieder Aufsitzen.
Während ich die Zeilen schreibe, befinden wir uns grad auf den Weg zurück nach Puerto Naos. Das Bier wartet bereits 😉

 

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